Wie beschreibt ein Mensch, der sich zur Aufgabe und Beruf/ -ung gemacht hat Hunden, Menschen, Hund-Mensch Teams zu helfen, seine Intuition hierfür ?

 

 

Deckblatt

Wie beschreibt ein Mensch, der sich zur Aufgabe und
Beruf/ -ung gemacht hat Hunden, Menschen, Hund-Mensch Teams zu helfen, seine Intuition hierfür ?
Ich versuch es einfach mal auf diese Weise.
Ein erfolgreicher Hundemensch(-trainer) zu sein, erfordert eine Menge an Wissen um biologische Dinge, Hundepsychologie, tolle technische Fähigkeiten (auf Hundefachwissen bezogen), sowie Fähigkeit Risiken zu managen und grossartige Führungsfähigkeiten, sowie Bereitschaft immer und immer wieder dazuzulernen – aber da hört es nicht auf. Um wirklich einem Hund mit Verhaltensauffälligkeiten zu helfen, muss der Trainer in der Lage sein die Strategie die er entwickelt hat, dem Halter beizubringen – gleiches kann über einen Trainer gesagt werden, welcher eine Karriere gewählt hat, andere Trainer auszubilden – der Trainer ist auch Lehrer und MUSS über Geduld, Empathie, Intuition, kommunikative Fähigkeiten mit Menschen und einen gewissen Grad an Härte verfügen.
Ein Trainer welcher diese Fähigkeiten nicht besitzt, wird das Wissen welches er hofft weiter vermitteln zu können niemals im Kunden/Schüler „wiederklingen“ (verstanden werden) lassen.
Im Endeffekt hat Hundetraining genau so viel mit Menschen zu tun, als auch mit Hunden (uuui ist dieser satz hässlich, aber Ihr/Sie wisst/en was ich meine ).
11705977_830315523743215_936657192_oIn den meisten Fällen hat ein Hund mit starken Problemen eine ungesunde Beziehung mit seinem Besitzer aufgebaut, der Prozess der Neueinstellung der Beziehungsdynamik mit dem Hund, ist keine leichte Aufgabe, demselben Besitzer, dem klar und deutlich die Wahrheit über seinen Hund gesagt werden muss, muss auch von mal zu mal die Hand gehalten werden.
Sie brauchen Bestätigung, dass die Person die sie um Hilfe gebeten haben, für sie da sein wird/ist. Sie müssen wissen, das KEINE Frage eine dumme Frage ist, sie benötigen Bestärkung, das wir sie niemals aufgeben werden. Niemals sollten wir vergessen, dass wenn ein Kunde/Mensch uns einen Hund „bringt“ und für diesen Service zahlt ( mit finanziellen Mitteln und mit VERTRAUEN ), er uns mit der Pflege eines / ihres Familienmitgliedes betraut. Sie haben sowohl Glaube, als auch Hoffnung in unsere Fähigkeit ihren Hund / ihr Mensch – Hund Verhältnis zu „reparieren“ und damit auch ihre Leben zu verbessern.
Wir sollten diesen tollen Ansatz immer respektieren !! Respekt, Geduld und Empathie für unsere Kunden ist es, was unserer Arbeit Integrität, Ehrlichkeit, Vertrauen und und und verleiht.
Ich, Carsten Gnausch, danke Cherie Wulff Lucas für ihre Zeilen, welche mich inspiriert haben diese meine Eigenen zu schreiben und Dank geht an Lisa Voss für ihre Übersetzung des Originaltextes.
Vieles im Leben eines Hundetrainers ist schwierig – unpopuläre, fürs Herz schwer verständliche Entscheidungen müssen getroffen, Anfeindungen für Entscheidungen ertragen, schwere Wege gegangen werden – aber all dies macht unsere BERUFUNG aus. Die Sonnenseiten der Arbeit – Berufung – Job – etc., die freudigen, glücklichen Menschen, die ungezählten Hundeseelen denen wir helfen konnten – wiegen alle Unarten und Untiefen der menschlichen Seele und Verhaltens auf. In diesem Sinne, erhaltet Euch euren Grund und Sinn der Wahl Hundetrainer zu sein.

Carsten Gnausch,14.12.2015

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